Vereinssatzung

Satzung des Köpenicker Badminton Clubs

§ 1 Name, Sitz, Geschäftsjahr

1 Der am 18.01.2008 gegründete Verein führt den Namen „Köpenicker Badminton Club“
(kurz KBC) und hat seinen Sitz in Berlin. Er wurde in das Vereinsregister
eingetragen und erhielt nach der Eintragung den Zusatz „e.V.“.
Die Vereinsfarben sind Rot und Schwarz.

2 Der Verein ist Mitglied in den Fachverbänden des Landessportbun-
des Berlin e.V., deren Sportarten im Verein betrieben werden, und erkennt
deren Satzungen und Ordnungen an.

3 Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 2 Zweck, Aufgaben und Grundsätze der Tätigkeit

1 Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im
Sinne des Abschnitts „steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung und
zwar durch Ausübung des Sports. Der Zweck wird verwirklicht insbesondere
durch die Förderung und Ausübung der Sportart Badminton.
Der Verein fördert den Kinder- / Jugend- / Erwachsenen- / Breiten- / Wett-
kampf- / Seniorensport. Die Mitglieder sind berechtigt, am regelmäßigen
Training und an Wettkämpfen teilzunehmen.

2 Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftli-
che Zwecke.

3 Die Organe des Vereins (§ 8) üben ihre Tätigkeit ehrenamtlich aus, können
jedoch für ihre Tätigkeiten im Dienst des Vereins nach Vorstandsbeschluss
und Haushaltslage angemessene Entschädigungen erhalten. Die Mitglieder-
versammlung ist zu informieren.

4 Mittel, die dem Verein zufließen, dürfen nur für satzungsmäßige Zwecke
verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer
Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des
Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die den Zwecken des Vereins
fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt wer-
den.

5 Der Verein wahrt parteipolitische Neutralität. Er räumt den Angehörigen aller
Völker und Rassen gleiche Rechte ein und vertritt den Grundsatz religiöser
und weltanschaulicher Toleranz.

§ 3 Mitgliedschaft

1 Der Verein besteht aus:
a) erwachsenen Mitgliedern nach Vollendung des 18. Lebensjahres
b) jugendlichen Mitgliedern bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres
c) Ehrenmitgliedern

2 Auf Antrag kann ein Mitglied das Ruhen seiner Mitgliedschaft schriftlich beim
Gesamtvorstand beantragen. Dies kann insbesondere erfolgen bei längeren
Abwesenheiten (z.B. beruflicher Art, Ableistung des Wehrdienstes etc.) oder
aufgrund besonderer persönlicher oder familiärer Gründe. Während des
Ruhens der Mitgliedschaft sind die Mitgliedschaftsrechte und -pflichten des
Mitglieds ausgesetzt.

§ 4 Gliederung

Für jede im Verein betriebene Sportart kann im Bedarfsfall eine eigene, in der
Haushaltsführung selbständige Abteilung gegründet werden. Die Abteilungen
regeln ihre sportlichen und finanziellen Angelegenheiten selbst, soweit diese
Satzung nichts anderes bestimmt oder das Gesamtinteresse des Vereins nicht

betroffen wird. Für die Abteilungsversammlungen sowie die Zusammenset-
zung und Wahlen der Abteilungsvorstände geben sich die Abteilungen eigene

Ordnungen, die in Übereinstimmung mit dem Gesamtinteresse des Vereins
stehen müssen.

§ 5 Erwerb und Verlust der Mitgliedschaft

1 Dem Verein kann jede natürliche Person als Mitglied angehören.

2 Die Mitgliedschaft ist schriftlich, unter Anerkennung der Vereinssatzung zu
beantragen. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand. Eine Ablehnung,
braucht nicht begründet zu werden. Bei Aufnahmeanträgen Minderjähriger ist
die schriftliche Zustimmung der gesetzlichen Vertreter erforderlich.

3 Es gilt eine Probezeit von 6 Monaten. Während dieser Zeit besitzt das Mitglied

auf Probe kein Stimmrecht und darf auch keine Funktionen bekleiden. Ausge-
nommen davon sind die Gründungsmitglieder. Nach Ablauf der Probezeit
entscheidet der Vorstand über die Aufnahme als ordentliches Mitglied (ent-
spr. § 3)

4 Die Mitgliedschaft erlischt durch:
a) Austritt
b) Ausschluss
c) Tod
d) Löschung des Vereins

5 Der Austritt muss dem Vorstand gegenüber schriftlich erklärt werden. Die
Kündigungsfrist beträgt 4 Wochen zum Quartalsende.

6 Nach Beendigung der Mitgliedschaft bleibt die Zahlungspflicht der bis zu
diesem Zeitpunkt fällig gewordenen Beträge bestehen.

7 Ausgeschiedene oder ausgeschlossene Mitglieder haben keinen Anspruch auf
Anteile aus dem Vermögen des Vereins. Andere Ansprüche eines ausge-
schiedenen oder ausgeschlossenen Mitgliedes müssen binnen drei Monaten
nach dem Erlöschen der Mitgliedschaft durch eingeschriebenen Brief schrift-
lich dargelegt und geltend gemacht werden.

8 Der Ausschluss aus dem Verein und der Streichung von der Mitgliederliste
erfolgt:

a) wenn das Mitglied trotz zweimaliger Mahnung an die zuletzt bekannte
Adresse länger als drei Monate mit seiner fälligen Beitragszahlung in Ver-
zug ist, ohne dass eine soziale Notlage nachgewiesen wird;
b) bei grobem Verstoß gegen die Satzung oder Verbandsrichtlinien;
c) wegen massivem unsportlichen oder unkameradschaftlichen Verhalten;
d) wegen unehrenhaften Verhaltens innerhalb oder außerhalb des Vereins-
lebens, wenn hierdurch die Interessen und das Ansehen des Vereins in
der Öffentlichkeit oder vereinsintern schwerwiegend beeinträchtigt wird.

9 Über einen Ausschluss entscheidet der Vorstand mit einfacher Mehrheit der
anwesenden Vorstandsmitglieder, nachdem dem betroffenen Mitglied rechtli-
ches Gehör gewährt worden ist. Gegen den Ausschließungsbeschluss kann
das Mitglied mit einer Frist von einem Monat nach Zugang die Mitgliederver-
sammlung anrufen. Ein Ausschließungsantrag kann von jedem Mitglied ge-
stellt werden. Bei Widerspruch des auszuschließenden Mitglieds entscheidet
die Mitgliederversammlung endgültig über den Ausschluss. Während des
Ausschließungsverfahrens ruhen sämtliche Rechte des auszuschließenden
Mitglieds. Bei Beendigung der Mitgliedschaft besteht kein Anspruch auf einen
Teil am Vereinsvermögen oder einer Beitragsrückerstattung.

§ 6 Rechte und Pflichten

1 Die Mitglieder sind berechtigt, im Rahmen des Vereinszweckes, an den
Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen.

2 Alle Mitglieder sind verpflichtet, sich entsprechend der Satzung, den weiteren
Ordnungen des Vereins sowie den Beschlüssen der Mitgliederversammlung
zu verhalten. Die Mitglieder sind zur gegenseitigen Rücksichtnahme und
Kameradschaft verpflichtet.

3 Die Mitglieder sind zur Entrichtung von Beiträgen im voraus und evtl. Umlagen
für den Verein verpflichtet. Die Höhe der Beiträge und der Umlagen beschließt
die Mitgliederversammlung. Die Umlagen dürfen das 1-fache eines Jahresbei-
trages nicht übersteigen.

4 Alles weitere regelt die Beitragsordnung.

5 Das Mitglied hat für eine pünktliche Entrichtung des Beitrages, der Gebühren
und evtl. Umlagen Sorge zu tragen. Mitgliedsbeiträge, Gebühren und Umlagen
sind an den Verein zur Zahlung nach den Regelung der Beitragsordnung fällig
müssen bis zu dem dort bestimmten Zeitpunkt auf dem Konto des Vereins
eingegangen sein. Ist der Beitrag zu diesem Zeitpunkt bei dem Verein nicht
eingegangen, befindet sich das Mitglied mit seiner Zahlungsverpflichtung in
Verzug. Der ausstehende Beitrag kann dann mit 10 % Zinsen auf die Beitrags-
forderung für jeden Tag des Verzuges verzinst werden.

6 Der Vorstand ist ermächtigt, Beiträge auf Antrag zu stunden, zu ermäßigen
oder zu erlassen. Die Gründe sind zu protokollieren. Ein Rechtsanspruch auf
Ratenzahlung und/oder Stundung der Beitragsschuld besteht nicht. In jedem
Fall ist die Mitgliederversammlung zu Informieren.

§ 7 Maßregelung

1 Gegen Mitglieder können vom Vorstand Maßregelungen beschlossen werden:
a) wegen erheblicher Verletzung satzungsgemäßer Verpflichtungen bzw.
Verstoßes gegen Ordnungen und Beschlüsse
b) wegen Zahlungsrückstandes mit Beiträgen von mehr als einem Halbjah-
resbeitrag trotz Mahnung,
c) wegen vereinsschädigenden Verhaltens, eines schweren Verstoßes
gegen die Interessen des Vereins oder groben unsportlichen Verhaltens
d) wegen unehrenhafter Handlungen

2 Maßregelungen sind:
a) Verweis
b) befristetes Verbot der Teilnahme am Sportbetrieb sowie an Veranstaltun-
gen des Vereins
c) Ausschluss aus dem Verein

3 In den Fällen § 7 Nr. 1 a, c und d ist vor der Entscheidung dem betroffenen
Mitglied die Gelegenheit zu geben, sich zu äußern. Das Mitglied ist zu der
Verhandlung des Vorstandes über die Maßregelung unter Einhaltung einer
Mindestfrist von 10 Tagen schriftlich zu laden. Diese Frist beginnt mit dem Tag
der Absendung. Die Entscheidung über die Maßregelung ist dem Betroffe-
nen per Post oder E-Mail zuzusenden.

Gegen die Entscheidung ist die Berufung an den Schlichtungsausschuss
zulässig. Die Berufung ist binnen zwei Wochen nach Zugang der Entschei-
dung schriftlich einzulegen. Der Schlichtungsausschuss entscheidet endgültig.
Der Bescheid gilt als zugegangen mit dem dritten Tag nach Aufgabe der
Post/Mail an die letzte dem Verein bekannte Adresse des Betroffenen.
Das Recht auf gerichtliche Nachprüfung der Entscheidung bleibt unberührt.

§ 8 Organe

Die Organe des Vereins sind:
a) die Mitgliederversammlung
b) der Vorstand
c) der Schlichtungsausschuss

§ 9 Die Mitgliederversammlung

1 Oberstes Organ des Vereins ist die Mitgliederversammlung. Die wichtigste
Mitgliederversammlung ist die Hauptversammlung. Diese ist zuständig für:
a) Entgegennahme der Berichte des Vorstandes
b) Entgegennahme des Berichts der Kassenprüfer
c) Entlastung und Wahl des Vorstandes
d) Wahl der Kassenprüfer
e) Festsetzung von Beiträgen und Umlagen sowie deren Fälligkeiten
f) Genehmigung des Haushaltsplanes
g) Satzungsänderungen
h) Beschlussfassung über Anträge
i) Verhandlung der Berufung gegen eine Maßregelung (§ 7 Nr. 3)
j) Ernennung/Abberufung von Ehrenmitgliedern nach § 12
k) Auflösung des Vereins

2 Die Hauptversammlung findet mindestens einmal jährlich statt; sie sollte im
1. Halbjahr des Kalenderjahres durchgeführt werden.

3 Die Einberufung von Mitgliederversammlungen erfolgt durch den Vorstand
mittels schriftlicher (Post oder E-Mail) Einladung und wird auf der vereinseige-
nen Homepage annonciert. Für den Nachweis der frist- und ordnungsgemä-
ßen Einladung reicht die Absendung der Einladung aus. Zwischen dem Tag
der Einladung und dem Termin der Versammlung muss eine Frist von mindes-
tens zwei und höchstens vier Wochen liegen. Mit der schriftlichen Einberufung
der Mitgliederversammlung ist die Tagesordnung mitzuteilen. Anträge auf
Satzungsänderungen müssen bei der Bekanntgabe der Tagesordnung wört-
lich mitgeteilt werden.

4 Die Mitgliederversammlung ist unabhängig von der Zahl der erschienenen
Mitglieder beschlussfähig. Bei Beschlüssen und Wahlen entscheidet die
einfache Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Stimmenthaltungen
gelten nicht als abgegebene Stimmen; Stimmengleichheit bedeutet Ableh-
nung.

5 Satzungsänderungen sowie Änderungen des Vereinszwecks erfordern eine
Zweidrittelmehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen.

6 Bei Wahlen muss eine geheime Abstimmung erfolgen, wenn diese von
wenigstens zwei Stimmen, der stimmberechtigten Anwesenden beantragt
wird.

7 Anträge können gestellt werden:
a) von jedem Mitglied ab dem vollendeten 16. Lebensjahr
b) vom Vorstand

8 Eine außerordentliche Mitgliederversammlung muss vom Vorstand einberufen
werden, wenn das Vereinsinteresse es erfordert oder wenn mindestens
3 Mitglieder die Einberufung schriftlich und unter Angabe des Zwecks und der
Gründe fordern.

9 Anträge müssen mindestens 2 Wochen vor der Mitgliederversammlung
schriftlich beim Vorstand des Vereins eingegangen sein. Später eingehende
Anträge dürfen in der Mitgliederversammlung nur behandelt werden, wenn
ihre Dringlichkeit mit Zweidrittelmehrheit bejaht wird. Anträge auf Satzungsän-
derungen, die nicht auf der Tagesordnung stehen, werden auf der nächsten
Mitgliederversammlung behandelt. Dringlichkeitsanträge auf Satzungsände-
rungen sind ausgeschlossen.

§ 10 Stimmrecht und Wählbarkeit

1 Stimmberechtigt sind alle Mitglieder vom vollendeten 16. Lebensjahr an, nicht
jedoch ruhende Mitglieder, deren Rechte und Pflichten während der Zeit der
,,ruhenden Mitgliedschaft“ außer Kraft gesetzt sind. Jüngere Mitglieder können
an den Mitgliederversammlungen teilnehmen. Gesetzliche Vertreter der
Jugendlichen Mitglieder besitzen kein Stimmrecht.

2 Das Stimmrecht kann persönlich und in Schriftform ausgeübt werden.

3 Als Vorstandsmitglieder sind alle aktiven Mitglieder ab vollendetem
18. Lebensjahr wählbar.

4 Mitglieder, denen kein Stimmrecht zusteht, können an den Mitgliederver-
sammlungen teilnehmen.

§ 11 Vorstand

1 Der Vorstand besteht aus:
a) 1. Vorsitzenden
b) 2. Vorsitzenden
c) Kassenwart
d) Jugend/Sportwart

2 Der Vorstand führt die Geschäfte im Sinne der Satzung und der Beschlüsse
der Mitgliederversammlung. Er fasst seine Beschlüsse mit einfacher Mehrheit.
Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des 1. Vorsitzenden bzw. bei
dessen Abwesenheit die des 2. Vorsitzenden. Der Vorstand ordnet und über-
wacht die Angelegenheiten des Vereins, und berichtet der Mitgliederversamm-
lung über seine Tätigkeit. Der Vorstand ist berechtigt, für bestimmte Zwecke

Ausschüsse einzusetzen. Er kann verbindliche Ordnungen erlassen.

3 Vorstand im Sinne § 26 BGB sind:
a) der 1. Vorsitzende
b) der 2. Vorsitzende
c) der Kassenwart
d) der Jugend/Sportwart
Gerichtlich und außergerichtlich wird der Verein durch mindestens drei der
vorstehend genannten Vorstandsmitglieder gemeinsam vertreten.

4 Die Mitglieder des Vorstandes werden für jeweils zwei Jahre gewählt. Sie
bleiben im Amt, bis ein neuer Vorstand gewählt ist.

5 Die Mitgliederversammlung wird durch den Vorsitzenden oder einen durch ihn
Beauftragten geleitet.
Von den Mitgliederversammlungen und Vorstandssitzungen werden Protokolle

angefertigt, die vom Vorsitzenden bzw. seinem Beauftragten und dem Schrift-
führer unterzeichnet werden.

6 Im Einzelfall kann der Vorsitzende anordnen, dass die Beschlussfassung über
einzelne Gegenstände im Umlaufverfahren per Email erfolgt. Es gelten, soweit
nachfolgend nichts anderes bestimmt wird, die Bestimmungen dieser Satzung.
Der Vorsitzende legt die Frist zur Zustimmung zu einer Beschlussvorlage im
Einzelfall fest. Die Frist muss mindestens drei Tage ab Zugang der Email-
Vorlage sein. Die Email- Vorlage gilt dem Vorstandsmitglied als zugegangen,
wenn dem Absender der Email die Versendebestätigung vorliegt. Für den
Nichtzugang der Email ist der Empfänger beweispflichtig. Widerspricht ein
Vorstandsmitglied der Beschlussfassung über Email innerhalb der vom Vorsit-
zenden gesetzten Frist, muss der Vorsitzende zu einer Vorstandssitzung
einladen. Gibt ein Vorstandsmitglied keine Stimme ab, so gilt dies als Zustim-
mung zum Umlaufverfahren und zur Beschlussvorlage.

§ 12 Ehrenmitglieder

Durch die Mitgliederversammlung können Personen, die sich um den Verein
besonders verdient gemacht haben (z.B. Ehrenamtliche Mitarbeiter, Langjäh-
rige Vereinsmitglieder, Sponsoren, Vermittler von Sponsoren), mit zweidrittel
Mehrheit der anwesenden Stimmberechtigten zu Ehrenmitgliedern ernannt
werden. Ehrenmitglieder werden bis zum Widerruf durch die Mitgliederver-
sammlung mit zweidrittel Mehrheit ernannt. Sie besitzen Stimmrecht und sind
von der Entrichtung von Beiträgen befreit.

§ 13 Schlichtungsausschuss

Der Schlichtungsausschuss besteht aus drei erwachsenen Mitgliedern, die seit
mindestens 2 Jahren nicht dem Vorstand angehören dürfen. Er wird bei
Bedarf gewählt und bleibt dann 2 Jahre im Amt.

§ 14 Kassenprüfer

1 Die Mitgliederversammlung wählt für die Dauer von zwei Jahren zwei Kassen-
prüfer, die nicht dem Vorstand oder einem Ausschuss angehören dürfen.

2 Die Kassenprüfer haben die Kasse/Konten des Vereins einschließlich der
Bücher und Belege mindestens einmal im Geschäftsjahr sachlich und rechne-
risch zu prüfen und dem Vorstand jeweils schriftlich Bericht zu erstatten.

3 Die Kassenprüfer erstatten der Mitgliederversammlung einen Prüfbericht und
beantragen bei ordnungsgemäßer Führung der Kassengeschäfte die Entlas-
tung des Kassenwartes und des übrigen Vorstandes.

§ 15 Auflösung

1 Über die Auflösung des Vereins entscheidet eine hierfür eigens einzuberufen-
de Mitgliederversammlung mit Zweidrittelmehrheit der erschienenen Stimmbe-
rechtigten.

2 Liquidatoren sind der erste Vorsitzende und der Kassenwart. Die Mitglieder-
versammlung ist mit einfacher Mehrheit berechtigt, zwei andere Vereinsmit-
glieder als Liquidatoren zu benennen.

3 Bei Auflösung des Vereins oder Wegfall des steuerbegünstigten Zweckes
gemäß § 2 dieser Satzung fällt das Vermögen des Vereins, soweit es beste-
hende Verbindlichkeiten übersteigt, dem Landessportbund Berlin e.V. zu, der
es ausschließlich und unmittelbar zur Förderung der Sportart Badminton im
Sinne der Abgabenordnung zu verwenden hat.

§ 16 Datenschutz, Persönlichkeitsrechte

1 Der Verein verarbeitet zur Erfüllung der in dieser Satzung definierten
Aufgaben und des Zwecks des Vereins personenbezogene Daten und Daten
über persönliche und sachbezogene Verhältnisse seiner Mitglieder. Diese
Daten werden darüber hinaus gespeichert, übermittelt und verändert. Hierbei
handelt es sich insbesondere um folgende Mitgliederdaten: Name, Anschrift,
Telefonnummern (Festnetz und Funk) sowie E-Mail-Adresse, Geburtsdatum,
Lizenz(en) sowie Funktion(en) im Verein.
2 Durch ihre Mitgliedschaft und die damit verbundene Anerkennung dieser
Satzung stimmen die Mitglieder der Speicherung, Bearbeitung, Verarbeitung
sowie Übermittlung Ihrer personenbezogenen Daten im Rahmen der Erfüllung
der Aufgaben und Zwecke des Vereins zu. Eine anderweitige Datenverwen-
dung (beispielsweise Datenverkauf) ist nicht statthaft.

3 Jedes Mitglied hat im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften des Bundesda-
tenschutzgesetzes (insbesondere §§ 34, 35) das Recht auf

a) Auskunft über seine gespeicherten Daten;
b) Berichtigung seiner gespeicherten Daten im Falle der Unrichtigkeit;
c) Sperrung seiner Daten;
d) Löschung seiner Daten.

4 Durch ihre Mitgliedschaft und die damit verbundene Anerkennung dieser
Satzung stimmen die Mitglieder weiter der Veröffentlichung von Bildern und
Namen in Print- und Telemedien sowie elektronischen Medien zu.

5 Als Mitglied des Landessportbund Berlin und des Badminton-Verband Berlin-
Brandenburg e.V. ist der Verein verpflichtet, bestimmte personenbezogene
Daten dorthin zu melden. Übermittelt werden regelmäßig Namen und Alter
der Mitglieder, Namen der Vorstandsmitglieder mit Funktion, Anschrift
und Telefonnummern, Faxnummer und E-Mail-Adresse.

6 Im Zusammenhang mit seinem Sportbetrieb sowie sonstigen satzungsgemäßen
Veranstaltungen veröffentlicht der Verein personenbezogene Daten und Fotos
seiner Mitglieder auf seiner Homepage und übermittelt Daten und Fotos zur
Veröffentlichung an Print- und Telemedien sowie elektronische Medien.

Dies betrifft insbesondere Start- und Teilnehmerlisten, Mannschaftsaufstellun-
gen, Ergebnisse, Wahlergebnisse sowie bei sportlichen oder sonstigen Ver-
sammlungen anwesende Vorstandsmitglieder und sonstige Funktionäre. Die
Veröffentlichung/Übermittlung von Daten beschränkt sich hierbei auf Name,
Vereins- und Abteilungszugehörigkeit, Funktion im Verein und – soweit aus
sportlichen Gründen (z.B. Einteilung in Wettkampfklassen) erforderlich Alter
oder Geburtsjahrgang.

7 Auf seiner Homepage berichtet der Verein auch über Ehrungen und
Geburtstage seiner Mitglieder. Hierbei können Fotos von Mitgliedern und
folgende personenbezogene Mitgliederdaten veröffentlicht werden: Name,
Vereins- sowie Abteilungszugehörigkeit und deren Dauer, Funktion im Verein
und – soweit erforderlich – Alter, Geburtsjahrgang oder Geburtstag.

8 Im Hinblick auf Ehrungen und Geburtstage kann das einzelne Mitglied
jederzeit gegenüber dem Vorstand der Veröffentlichung/Übermittlung von
Einzelfotos sowie seiner personenbezogenen Daten allgemein oder für einzel-
ne Ereignisse widersprechen. Der Verein informiert das Mitglied rechtzeitig
über eine beabsichtigte Veröffentlichung/Übermittlung in diesem Bereich und
teilt hierbei auch mit, bis zu welchem Zeitpunkt ein Widerspruch erfolgen kann.

Wird der Widerspruch fristgemäß ausgeübt, unterbleibt die Veröffentli-
chung/Übermittlung. Anderenfalls entfernt der Verein Daten und Einzelfotos
des widersprechenden Mitglieds von seiner Homepage und verzichtet auf
künftige Veröffentlichungen/Übermittlungen.

9 Mitgliederlisten werden als Datei oder in gedruckter Form soweit an
Vorstandsmitglieder, sonstige Funktionäre und Mitglieder herausgegeben, wie
deren Funktion oder besondere Aufgabenstellung im Verein die Kenntnisnahme
erfordern. Macht ein Mitglied glaubhaft, dass es die Mitgliederliste zur
Wahrnehmung seiner satzungsgemäßen Rechte (z.B. Minderheitenrechte)
benötigt, wird ihm/ihr eine gedruckte Kopie der Liste gegen die schriftliche
Versicherung ausgehändigt, dass Namen, Adressen und sonstige Daten nicht
zu anderen Zwecken Verwendung finden.

§ 17 Inkrafttreten

Diese Satzung tritt zum 01.06.2012 in Kraft. Gleichzeitig tritt die Satzung der
Gründungsversammlung vom 18.01.2008 außer Kraft.

Beitragsordnung des Köpenicker Badminton Clubs

§ 1 Grundsatz

Diese Beitragsordnung ist nicht Bestandteil der Satzung. Sie regelt die
Beitragsverpflichtungen der Mitglieder sowie die Gebühren und Umlagen. Sie
kann nur von der Mitgliederversammlung des Vereins geändert werden.

§ 2 Beschlüsse

1 Die Mitgliederversammlung beschließt die Höhe des Beitrags, die
Aufnahmegebühr und Umlagen. Der Vorstand legt die Gebühren fest.
2 Die festgesetzten Beträge werden zum 1. Januar des folgenden Jahres, in
dem der Beschluss gefasst wurde, fällig. Durch Beschluss der
Mitgliederversammlung kann auch ein anderer Termin festgelegt werden.

§ 3 Beiträge

1 Die Beitragshöhe pro Monat beträgt bei:
a) erwachsenen Mitgliedern nach Vollendung des 18. Lebensjahres 16 EUR
b) jugendlichen Mitgliedern bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres 13 EUR
c) passiven Mitgliedern 8 EUR

2 Für die Beitragshöhe ist der am Fälligkeitstag bestehende Mitgliederstatus
maßgebend.

3 Die Beiträge verstehen sich inklusive Bällen (Training und
Mannschaftsmeisterschaft) und werden bei Hinzukommen weiterer
Trainingstage angepasst.

4 Bei Inanspruchnahme von Ermäßigungen (Jugendliche, Schüler, Mitglieder
ohne festes Einkommen) sind entsprechende Nachweise vorzulegen.

5 Die Beitragsform „passives Mitglied“ kann nur nach vorheriger Absprache mit
der Vereinsleitung genutzt werden.

6 Gezahlt wird immer im Voraus halbjährlich bzw. jährlich. Die Termine für den
Eingang des Beitrages sind der 01.04. und der 01.10.

7 Mit Beginn der Mitgliedschaft ist eine Aufnahmegebühr von 10 EUR zu
entrichten.

8 Die Beitrags-, Gebühren und Umlagenerhebung erfolgt durch
Datenverarbeitung (EDV). Die personengeschützten Daten der Mitglieder
werden nach den Regelungen des Bundesdatengesetzes (vgl. Regelungen in
§ 16 der Satzung) gespeichert.

§ 5 Vereinskonto

Berliner Volksbank
Inhaber: Köpenicker Badminton Club
Kontonummer: 2190286005
BLZ: 10090000
IBAN: DE50100900002190286005
Verwendungszweck: Name des Mitglieds, Beitrag für (Halbjahr bzw. Jahr)

Überweisung auf andere Konten sind nicht zulässig und werden nicht als
Zahlungen anerkannt.

§ 6 Vereinsaustritt

Der Vereinsaustritt kann durch schriftliche Erklärung gegenüber einem
Mitglied des Vorstands erfolgen. Er ist zum Schluss eines
Kalendervierteljahres unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von einem Monat
zulässig. Bereits gezahlte Beiträge können bei Mannschaftsspielern die dem
LSB/BVBB gemeldet wurden, nicht zurückerstattet werden.

Beschlossen durch die Mitgliederversammlung am 26.10.2014